Vatinkanstaat erlaubt Sex mit 12 jährigen.

Ich habe schon lange aufgehört mich über die Machenschaften der kath. Kirche zu wundern. Das nicht immer alles einwandfrei ablief , weiß eigendlich so gut wie jeder, der sich schon mal ein wenig mit der Geschichte der Kirche auseinander gesetzt hat oder sich darüber informiert hat, wie es schon vor Jahrhunderten zuging.

 

Ich schäme mich heute dennoch für die Taten der kath. Kirche, denn auch ich bin ein Mitglied. Ich finde es absolut nicht in Ordnung, dass Kindesmißhandlungen gedeckt werden und das grade auch im Zuge dieser nicht überdacht wird, dass Schutzalter für Kinder ( die Altersgrenze für Kinder, ab der Erwachsene und Jugendliche unter Umständen sexuelle Beziehungen mit ihnen haben dürfen) nach oben zu setzen .

 

Im Vatikanstaat liegt dieses Schutzalter bei 12 Jahren!!! Jeder der selber Kinder hat oder mit Kindern zu tun hat schaut sich mal die Mädchen und Jungen an, die 12 Jahre alt sind.Sicher gibt es auch weit entwickelte Kinder in diesem Alter , aber rechtfertigt das Beischlaf mit ihnen? In Deutschland würde man sich strafbar machen , wenn man als Erwachsener mit Kindern in diesem Alter Sex hat. Hier ist die Schutzgrenze bei 14 Jahren.

 

Auch noch zu früh? Man stelle sich mal einen 35 jährigen mit einer 14 jährigen vor........ Warum geht die kath. Kirche nicht von ihrem Gesetz ab? Weil man bei Sex mit Kindern ab 12 im Vatikanstaat unter Umständen straffrei ausgehen würde, wenn man in keinem Abhängigkeitsverhältnis steht?

 

Warum hält die Kirche dieses Alter bewußt so gering? Dieses Gesetz ist ein Überbleibsel aus dem 19 Jahrhundert. Im 21 Jahrhundert sollte man es schon mal überdenken. Sicher kann man sagen, es leben ja nicht viele Kinder im Vatikanstaat, aber die die dort leben müßen doch auch geschützt werden und sind nicht Freiwild.

 

Ich kann die Haltung der kath.Kirche diesbezüglich nicht verstehen....grade sie sollte sich doch für den Schutz eines jeden Lebewesens einsetzen ..im Namen Gottes

Suchen Phädophile den Schutz der Kirche?

Immer mehr häufen sich die Meldungen über Mißbrauch in der kath, Kirche.

Mißbrauch ist aber nicht nur in der kath. Kirche zu finden.

Alle sozialen Einrichtungen Vereien etc. können davon betroffen sein.

Beispiele hierfür sind unter anderem auch die Vorfälle in der Jesuitenschule

http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2010-02/missbrauch-canisius

 

Darum ist es wichtig, hinzuschauen.

Natürlich versteckt sich nicht hinter jedem ein potenzieller Täter, dass sollte man bei all der Verunsicherung bedenken.

Warum aber ist grade die kath. Kirche

so sehr davon betroffen?

Bietet die Kirche Schutz für Phädophile?

Oftmals hat es den Eindruck.

Vielmals wird davon gewußt, oftmals wird darauf reagiert in Form von Versetzungen in eine andere Gemeinde , wo sich dann das gleiche wieder wiederholt?

Warum vertuscht die Kirche solche Grausamkeiten?

Haben sie Angst, dass ihnen ihre Mitglieder weglaufen?

Müßten nicht gerade sie sich an das Gebot, du sollst nicht lügen, halten ?

 

Da nach den letzten Meldungen sehr viele Menschen aus der Kirche austreten , zeigt, dass die Menschen anfangen, nachzudenken,,es nicht mehr hinnehmen .

Sie strafen die Kirche ab.

Die Kirche sollte anfangen, darüber nachzudenken an ihren * Spielregeln * etwas zu ändern.

Schon in vergangenen Jahrhunderten haben sich Prister und Bischöfe bei Kollegen, aber auch sonstige sündige Menschen *freigekauft*

Ein sogenannter Ablaßhandel fand statt.

Sind zur Beichte gegangen, haben Morde etc, gebeichtet und man hat sie im namen Gottes freigesprochen.Oftmals wurde dafür auch noch ein ordentliches Sümmchen gezahlt.

Da fiel es antürlich leicht , dem Wunsch nachzugeben.

Ein interessanter Artikle dazu kann man hier lesen

http://www.litzigerlay.de/helmert/luther/ablass_streit.html

 

Ist das wirklich im Sinne und im Namen Gottes?

Steht nicht auch in einem Gebot, du sollst nicht töten ?

Wie kann es sein, dass immer wieder vertuscht und geschützt wird?

Wie kann es sein, dass die Kirche sich selber scheinbar nicht an die Gebote halten muß?

Und heute , in den Fällen des Mißbrauchs gestaltet es sich nicht anders.

Man kann nicht nur das Zölibat dafür verantwortlich machen, denn dieses sagt ja nur aus, dass ein Pfarrer/ Priester keinen Sex haben darf.

Das er sich ganz Gott widmen soll.

Mit all seinen Gedanken und Gefühlen.

Wer gerne mit einer Frau schlafen möchte , vergreift sich nicht an Kindern.

Ein Artikel dazu auch zu lesen unter

http://www.kreuz.net/article.10839.html

 

Nun steht die kath. Kirche in der Verpflichtung , Mißbrauch an Schutzbefohlenen nicht mehr zu decken.

Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, Pflichtbewußtsein und Moral sind nun gefragt.

 

Nicht nur von der kath. Kirche, sondern von allen, die davon wußten und wissen!!!

Hinschauen statt wegschauen!!!!!

Welche Ursache hat Kindesmißbrauch in der kath. Kirche?

Das fragen sich sicherlich viele.

 

Liegt es wirklich nur am Zölibat?

Warum läßt man die Pfarrer nicht heiraten?

Ist es denn so wichtig, dass sie unverheiratet sind?

Verändet es etwas am Glauben an Gott?

Ist es nicht aller Menschen Pflicht, auf  Kinder aufzupassen?

Oftmals denkt man , grade in kirchlichen Einrichtungen sind unsere Kinder sicher..scheinbar aber nicht.

 

Natürlich sollte und kann man nicht alle Pfarrer über einen Kamm scheren

NICHT ALLE SIND SO!!!!

 

Hiermit sind die Pfarrer und Bischöfe aufgerufen , etwas gegen solche Menschen in ihren Reihen zu unternehmen.

Sie nicht zu decken..sie nicht zu versetzen, damit sie ihr grausames Tun in anderen Gemeinden fortsetzen.

Es der Polizei zu melden , wenn sie von Mißbrauchsfällen hören.

So etwas kann und darf auch nicht unter das Beichtgeheimniss fallen.

STOPPEN sie Pädophile unter dem Deckmantel Gottes!!!!!!

 

 

Hiermit sind alle Menschen aufgerufen , genau hinzuschaun, denn sexueller Mißbrauch von Kindern findet nicht nur in kirchlichen Einrichtungen statt.

HINSCHAUEN und NICHT wegschauen...denn Kindersseelen sind schwer zu heilen

Sie haben noch ein Leben vor sich...

Denken sie daran, wenn sie das nächste Mal wegschauen .

 

 

Hier ein interessanter Beitrag zum Thema

Ein Opfer erzählt

Damals hieß ich Cornelia Hüttinger. Ich kam ungewollt 1960 in Würzburg zur Welt. Mit 4 Jahren kam ich als „Bastart so nannten mich die Nonnen ins Marienheim/Wü. Die folgenden 10 Jahren in diesem Heim waren für mich die Hölle. Ich bin mit Angst, Brutalität, körperlichen, seelischen Misshandlungen!!!...

Ich musste aufwachsen damit.




Zusammen mit geistig/körperbehinderten Kindern wurden ICH/WIR behandelt wie Abschaum!!!

So als wären wir selbst dafür verantwortlich das wir im Heim lebten. Man hat mich gedemütigt, sexuell missbraucht und meine kindliche Seele schwer beschädigt, mit den Folgen hab ich bis heute noch zu kämpfen.

Mit 14 hat man mich weiter gereicht in nächste Heim!!! Und das ging so weiter bis ich 18 wurde. Am Ende waren es 5 Heime die sich an mir vergangen haben.




Ab den 5 Lebensjahren wurde ich mit Psycho- Tabletten voll gepumpt. Ich fordere eine Aufklärung darüber.




Mit 43 hatte ich erst die Kraft gewonnen durch eigene Recherchen an einem Teil der Jugendamtsakten zukommen und mich damit auseinander zusetzen. Es war für mich wie ein Horrortrip durch meine Kindheit. Seitdem habe ich zu den belastenden Gehfühlen aus der Vergangenheit endlich klarere Bilder und jetzt kann ich auch endlich darüber reden.

 

Ich weis nicht wie es EUCH ergangen ist??? Als ich die Tage die schrecklichen Bilder der misshandelten, gefolterten und gedemütigten Iraker anschauen musste, war ich sehr unangenehm berührt ich konnte mir sehr gut vorstellen wie sich die Menschen fühlen mussten. Ich fühle mich sehr erinnert an die Bilder aus meiner Kindheit im Heim und an die Gefühle von Machtlosigkeit ausgeliefert zu sein und gedemütigt zu werden. „UND WIR WAREN KINDER.




Jetzt bin ich kein Kind mehr!!!

Jetzt bin ich 43 und habe immer noch darunter zu leiden was christliche Menschen aus mir gemacht haben. Aber jetzt werde ich nicht mehr schweigen. In diesem Zusammenhang möchte ich Herrn e. Stoiber erinnern der gesagt hat „Opfer Schutz geht vor Täter Schutz

Ich wünsche mir dass auch WIR als Opfer anerkannt werden, und Schutz und Unterstützung durch den Staat erfahren. Die Täter dürfen nicht so einfach davon kommen. Die große Kat./Kirche mit den Nonnenklöstern und ihren Heimen sind uns mindestens eine öffentliche Endschuldigung und Endschädingung schuldig

 

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Kommentare

Martin Mamon (Donnerstag, 27 Mai 2010 12:36)

 Kindesmissbrauch ist ein schweres vergehen, das allerdings unabhängig von der christlichen prägung: "ab einem alter von 13 jahren dürfen menschen nach kathaloschem glauben heiraten", getrennt betrachtet werden muss.
ich hab selbst vier töchter im alter von 4, 12 und 14 jahren. wenn jene wirklich einen jungen lieben sollten und gemeinsam ein kind wollen, wiederspricht dem nichts von bedeutung dessen.
  • #2

Martin Mamon (Donnerstag, 27 Mai 2010 12:44) 

wenn menschen ins zeugungs und gebärfähige alter kommen haben sie mit schule, sport und hobbys zu tun. das man ihnen drogen und nächtlichen ausgang verbietet ist korekt, aber wenn sie eine familie gründen wollen ist dagegen nichts einzuwenden; und vorallem nicht rechtlich zu verbieten.

  • #3

Martin Mamon (Donnerstag, 27 Mai 2010 12:4 zitat:
"Können Kinder nach solch einem Erlebnis glauben ?

Glauben , dass es einen Gott gibt , der sie beschützt?

Glauben , dass es Gerechtigkeit gibt ?

Liebe und Geborgenheit?"

Das ist realität die unterbunden werden muss. glaube ist was anderes!

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