Samstag, der 24. Juli 2010
Der Tag an dem viele Menschen sich treffen wollten um friedlich an einem Event teilzunehmen, Spaß zu haben und miteinander zu feiern.
Leider wurde diese Veranstaltung, die das Motto „The Art of Love“ trug und seinen Ursprung 1989 in Berlin hatte, von einem tragischen Ereigniss überschattet.
20 junge Menschen kamen zu Tode..und es wirft sich die Frage nach dem WARUM auf.
Bisher habe ich die unterschiedlichsten Stimmen dazu gehört...
Von....diese Besoffenen und verkifften sind selber schuld, ....gehört eh verboten so was.....kein Wunder das das passierte, wenn alle rumhuren....
Bis... der Bürgermeister , der Veranstalter und die Verantwortlichen , die das Ereignis geplant haben sind schuld.
Es ist zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft sich deren bedient , die Augenzeuge von diesem Ereignis waren, dass ordentlich ermittelt und nichts unter den Tisch fallen gelassen wird.
Wer schuld ist...darüber kann man nur spekulieren im Moment.
Sicher ist es fahrläßig, so viele Menschen durch ein Nadelöhr quetschen zu wollen.
Sicher ist es fahrläßig, das man das ganze Gelände durch Zäune hat absperren lassen.
Sicher ist es fahrläßig, nicht sofort zu reagieren, als man sah das einfach zuviele Menschen zum einzigen Ein - und Ausgang strömten.
Sicher ist es naiv zu denken, es kämen nur ein paar Hunderttausend Menschen, denn schon bei den vorangegangenen Veranstaltungen dieser Art war ein enormer Zulauf.
Sicher ist es unverständlich, warum auf Stimmen , die gewarnt haben , wie eben auch von der Duisburger Polizei ,die immer wieder Warnungen an die Verantwortlichen geäußert haben . "Die Polizei in Duisburg hat ihre Bedenken in mehreren Workshops und Besprechungen deutlich gemacht", sagte ein Beamter - doch der Veranstalter habe darauf nicht reagiert.
Auch hier wieder die Frage ...warum??
Es gäbe sicher noch viele Dinge aufzuzählen....aber es ist nicht unsere Aufgabe darüber zu richten.
Und sicher könne wir hier und heute die Frage nach dem WARUM nicht beantworten....vllt. wird sie nie beantwortet weden können.
Nun bleibt , wie schon erwähnt , zu hoffen, dass alles menschenmögliche zur Aufklärung des tragischen Vorfalls getan wird.
Das sich keiner der Verantwortlichen einfach rausreden kann und das man die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht.
Sicher kann so etwas immer passieren.
Nicht nur bei der Loveparade kam es schon zu solchen Unglücken. Fußballspiele , Auto und Motorradrennen...andere Großveranstaltungen..immer kann es zu Toten und Verletzten kommen, selbst wenn die Sicherheitsvorkehrungen einwandfrei waren.
Hier wäre es aber vllt. zu vermeiden gewesen, wenn man die Umstände betrachtet.
Die Mel
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