Bitte unterzeichnen auch Sie folgenden Aufruf für ein Verbot von Firmenspenden an Parteien.
Sehr geehrter Herr Bundestagspräsident Lammert,
Familie von Finck hat direkt und über eine Firma fast zwei Millionen Euro an CSU und FDP gespendet. Die Familie ist Miteigentümer der Mövenpick Gruppe, die in Deutschland 14 Hotels betreibt.
Ein Zusammenhang mit der von FDP und CSU durchgesetzten Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen ist nicht beweisbar. Der schale Nachgeschmack bleibt. So wird die Demokratie beschädigt. Die Reichen und Mächtigen scheinen das Geschäft unter sich auszumachen. Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes und nicht des Geldes!
Darum fordere ich Sie auf: Sorgen Sie dafür, dass Firmenspenden an Parteien verboten und dass die Spendenhöhe für Privatpersonen begrenzt wird.
Mit freundlichen Grüßen
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Dieser Aufruf an Bundestagspräsident Norbert Lammert kann
hier online gezeichnen werden
Vielen Dank für eure Unterstützung, denn Vertrauen ist die Grundlage von Demokratie. Die aktuelle Debatte um Firmenspenden an Parteien
zeigt, dass dieses Vertrauen durch Spendenskandale erschüttert wird. Deswegen muss sich etwas ändern.
Es geht nicht darum, diese oder jene Partei an den Pranger zu stellen. Aber mit einer einfachen Maßnahme
kann das Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden:
Firmenspenden an Parteien müssen endlich verboten werden.
In einer Demokratie zählt jede Stimme gleich. Durch die Wahl, und eben nicht durch Spenden unterstütze
ich die Position, die ich im Parlament vertreten haben will. Spenden von Firmen schaffen hier ein
Ungleichgewicht: Wer mehr Geld hat, kann mehr Einfluss nehmen. Das sollten wir nicht länger hinnehmen.
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