Unsere Aktionen!

Kinder malen Deutschland

DER AUFSTAND möchte hiermit die Welt in und um Deutschland aus Kinderaugen den Menschen näher bringen.

Kinder sind  unsere Zukunft, sie werden einmal das erben , was wir ihnen hier hinterlassen.
Wir sollten auch auf ihre Ansichten und Wahrnehmungen schauen und vor allem nicht tatenlos zusehen, wie Deutschland ins  ( vermeintliche) Aus ? geschickt wird.
 
Hiermit rufen wir alle Kinder und Jugendlichen bis 18 jahren auf, uns ihre Empfinden , ihr Erleben, ihr Mißtrauen, ihre Wut, ihre Hilflosigkeit, ihre Angst zu malen.

Wie seht und erlebt ihr Deutschland?

Natürlich sind hierbei auch die Eltern gefragt...redet mit euren Kindern über Deutschland, ermutigt sie, zu malen , was sie an Ungerechtigkeiten, sei es im Kindergarten , in der Schule, im Freundeskreis, im Umfeld etc. erleben und worüber sie traurig oder froh sind .


Wo versagt Deutschland politisch und wie erlebt ihr es....
Was hättet ihr gerne  von der Regierung für eure Zukunft geändert?


Wie kommen die Bilder zu uns?

Ihr könnt die Bilder  im DIN A 4 Format einscannen und an folgende E-Mail schicken

der-aufstand@t-online.de

Oder ihr tut sie in einen großen Umschlag damit sie nicht verknicken und schickt sie an

DER AUFSTAND
Postfach 1224
63602 Wächtersbach

Was passiert mit euren Bildern?

Eure Bilder kommen bei uns auf die HP.
Dort können sie sich die Menschen ansehen.
Desweiteren sind  Ausstellungen geplant , wenn genügend Bilder zusammenkommen .
Dafür werden eure Bilder laminiert und  an verschiedenen Orten  in Deutschland ausgestellt.
Natürlich findet ihr die Orte dann als Bekanntmachung
auf unserer HP.
Vllt. kennt ihr ja auch Orte, wo so etwas möglich sein könnte.
Diese dürft ihr uns natürlich  gerne mitteilen .

Sind unsere Daten ( Adresse , Name, etc. geschützt)?

Wir achten sehr auf Datenschutz.
Niemals würden wir euren ganzen Namen , eure Adresse oder sonst etwas preis geben oder veröffentlichen.
Schreibt bitte nur euren Vornamen und euer Alter  auf das Bild.
Eure anderen Adressdaten werden nicht veröffentlicht, oder weitergeleitet.
Sie bleiben nur bei uns.
Denn der Schutz unserer Kinder ist uns sehr wichtig!


Wir freuen uns auf eure Meinung und auf eure Bilder

Euer Team vom Aufstand :-)

Bitte beachtet auch die Unterforen auf der linken Seite :-)

AKTUELL!!!

Wir fragen nach bei abgeordnetenwatch.de

Melanie Stegemann DA

 

Peter Wachs, Mitglied in einem unserer Foren bei wkw, hat  eine interessante Sache angeregt.

Wenn viele von uns bei abgeordnetenwatch.de Politiker anschreiben würden ....natürlich möglichst viele, dann könnte man da schon ein bisschen Aufsehen erregen und ihnen zeigen , dass es uns nicht egal ist , wie sie Politik machen.

Peter hat den Brief den er schon an einen Politiker geschickt hat hier zur Verfügung gestellt als Brief, denn jeder benutzen kann.
Ich habe ihn nur ein bisschen ergänzt.

Vielen Dank Peter :-)

Wir würden uns freuen , wenn möglichst viele mitmachen.
Vllt. könnt ihr uns hier mitteilen , ob ihr mitgemacht habt.

Hier nun der Text , der als Vorlage verwendet werden kann, natürlich könnt ihr auch etwas eigenes entwerfen .


Sehr geehrte ...

Sehr geehrter.....


"Wie stehen Sie grundsätzlich zum Thema
Volksentscheide auf Bundesebene?
Und inwieweit ist Ihre persönliche Einstellung
deckungsgleich mit Ihrer "Parteilinie"?

Mir ist durchaus klar, dass Volksentscheide kein
Allheilmittel für die Demokratie sind und ja im
konkreten Fall auch zu Problemen führen können. (Z.B.
Minarette in der Schweiz)

Aber würde es in einer gefestigten Demokratie wie der
unseren, aber mit sinkender Wahlbeteiligung und einer
gewissen Politikverdrossenheit nicht dazu beitragen,
dass sich die Bürger wieder etwas mehr für Demokratie
und Politik interessieren und begeistern können?

In diesem Zusammenhang möchte ich Herrn Eifler
zitieren:

„Das Vertrauen ins Volk ist einer der Eckpfeiler der
Demokratie“, sagt Michael Efler, Vorstandssprecher von
Mehr Demokratie.

In Meinungsumfragen äußern konstant zwischen 70 und 85
Prozent der Bürgerinnen und Bürger, dass sie bei
wichtigen Zukunftsfragen mitbestimmen wollen.


Wenn Sie grundsätzlich dagegen sind, hätte ich sehr
gerne ein ausführliche Begründung von Ihnen für Ihre
Haltung.

Wenn Sie grundsätzlich dafür sind, wann starten Sie
eine entsprechende Gesetzesinitiative?"



Mit freundlichen Grüßen........
***************************************************

ANTWORTEN von abgeordnetenwatch.de

Dr. Carola Reimann, MdB

Sehr geehrte Frau  Stegemann,

auf der Seite www.volksentscheide.de von "Mehr Demokratie e.V." habe ich mich deutlich für Volksentscheide ausgesprochen.

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte bereits 1993, im Anschluss an die Beratungen der Gemeinsamen Verfassungskommission, einen Gesetzentwurf eingebracht, mit dem ein Volksentscheid auf Bundesebene ermöglicht werden sollte.

Im Jahr 2002 hatten wir zusammen mit dem damaligen Koalitionspartner erneut einen Gesetzentwurf zur Einführung von Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid eingebracht. Da es sich um eine Verfassungsänderung handelt würde, bedurfte es aber einer Mehrheit von zwei Dritteln in Bundestag und Bundesrat, die nicht zustande kam, solange die CDU/CSU-Fraktion das Vorhaben ablehnte.

Im Jahr 2004 haben wir deshalb nochmals versucht, die CDU/CSU-Fraktion umzustimmen, was leider nicht gelungen ist. Wir haben das Vorhaben trotzdem weiter verfolgt. Daher stand im Wahlmanifest der SPD zur Bundestagswahl 2005: "Wir brauchen mehr direkte Demokratie und damit den Volksentscheid." Im Koalitionsvertrag mit der CDU/CSU konnte 2005 leider nur vereinbart werden: "Die Einführung von Elementen der direkten Demokratie werden wir prüfen." Die CDU/CSU-Fraktion hält aber bis jetzt an ihrer Auffassung fest, weshalb das Vorhaben während der großen Koalition erneut zum Scheitern verurteilt war.

Den Standpunkt der SPD haben wir nochmals im Hamburger Parteiprogramm von 2007 bestätigt: "Der Verbindung von aktivierendem Staat und aktiver Zivilgesellschaft dient auch die direkte Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger durch Volksbegehren und Volksentscheide. In gesetzlich festzulegenden Grenzen sollen sie die parlamentarische Demokratie ergänzen, und zwar nicht nur in Gemeinden und Ländern, sondern auch im Bund."

Das Wahlprogramm der SPD zur Bundestagswahl 2009 enthielt die Aussage: "Wir wollen Volksbegehren und Volksentscheide auch auf Bundesebene ermöglichen und dabei die Erfahrungen in den Ländern berücksichtigen."

Daher werden wir uns auch in Zukunft für mehr direkte Demokratie in Deutschland einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Carola Reimann, MdB
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Johannes Kahrs

Sehr geehrte Frau  Stegemann,

danke für Ihre Frage. Seit Beginn meiner politischen Laufbahn setze ich mich auch immer schon für eine möglichst umfassende Teilhabe aller Bürger am politischen Leben und an den entsprechenden Entscheidungen ein. Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang auf folgenden Artikel auf meiner Homepage verweisen: kahrs.de , der nur ein Beispiel zeigt, wie dieses Thema immer wieder im Schwerpunkt meiner Arbeit steht.
Wir Sozialdemokraten haben uns schon immer dafür eingesetzt, dass Demokratie, als Herrschaft des Volkes, nicht nur Floskel ist, sondern bedeutet, dass es die Bürgerinnen und Bürger sind, die sich frei und selbstbestimmt die Regeln für ihr Zusammenleben geben. Das Vermächtnis Willy Brandts, der uns alle aufgefordert hat, mehr Demokratie zu wagen, ist in der SPD weiterhin einer der Fixpunkte auf die sich unsere Arbeit ausrichtet. Wir setzen uns deshalb natürlich für Volksbegehren und Volksentscheide auch auf Bundesebene ein. Diese Forderung war auch einer der Kernpunkte in unserem Wahlprogramm, denn leider waren wir in der letzten Wahlperiode nicht imstande innerhalb der Großen Koalition die Widerstände bei CDU und CSU gegen eine stärkere Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger zu überwinden.

Mit freundlichen Grüßen,

Johannes Kahrs
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Dr. Volker Wissing, MdB

Sehr geehrte Frau  Stegemann,

vielen Dank für Ihre Frage vom 25. Februar 2010.

Prinzipiell sehe ich Volksentscheide positiv. Die FDP hat sich gerade auch im Zusammenhang mit der EU-Verfassung für eine Volksbefragung ausgesprochen. Die immer wieder auftauchende Angst vor vermeintlichen Fehlentscheidungen des Volkes, sehe ich nur sehr eingeschränkt. Volksentscheide können das Parlament nicht ersetzen, sie können aber eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Außerdem sind Sie ein sehr wirksamer Schutz davor, dass sich die Politik nicht zu weit von Volkes Meinung entfernt. Es ist nicht nur Aufgabe der Politik zu bestimmen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen zu überzeugen und mitzunehmen. Volksentscheide sind kein Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit, sie können auch die parlamentarische Demokratie nicht ersetzen, sie können aber politischen Entscheidungen in gravierenden Fragen zusätzliche Legitimation verleihen.

Die FDP hat im Zusammenhang mit der EU-Verfassung einen Volksentscheid vorgeschlagen, aber keine Mehrheit dafür gefunden. Wann die FDP einen erneuten Vorstoß unternehmen wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Volker Wissing, MdB
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DAS  haben wir nun bekommen, aufgrund dessen, weil wir bei mehreren Politikern unsere Frage gestellt haben , um uns einfach mal ein Bild der verschiedenen Meinungen zu machen.

Wer eben wir über den Volksentscheid denkt.

 

WERDEN WIR UNBEQUEM??????

 

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Guten Tag Melanie Stegemann,

vielen Dank für Ihre Frage an Frau Dr. Carola Reimann über
abgeordnetenwatch.de.

Ihre Frage wurde soeben freigeschaltet und ist nun im Profil von Frau Dr.
Carola Reimann öffentlich einsehbar.

Sie haben abgeordnetenwatch.de in der letzten Zeit intensiv genutzt und es
freut uns sehr, dass unserer Portal bei Ihnen auf so großes Interesse
gestoßen ist.

Wir möchten Sie hiermit vorsorglich darauf aufmerksam machen, dass wir
die Zahl der Fragen pro Fragesteller/in innerhalb einer kurzen Zeitspanne
begrenzen müssen.
Sinn und Zweck von abgeordnetenwatch.de ist es, den Dialog zwischen
Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen zu fördern.
Die Moderation von Fragen und Antworten auf abgeordnetenwatch.de ist sehr
zeitaufwendig und wird in großen Teilen ehrenamtlich geleistet. Deshalb
können wir nicht beliebig viele Fragen von Fragestellerinnen und
Fragestellern zulassen.

Wir möchten Sie daher bitten sich in den nächsten Wochen etwas
zurückzuhalten, da wir ansonsten vorerst keine weiteren Fragen von Ihnen
zulassen können.


Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie abgeordnetenwatch.de
weiterhin nutzen.

Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex

Mit freundlichen Grüßen,
Pablo Ziller
(abgeordnetenwatch.de)

--

Unsere Kontaktdaten:
www.abgeordnetenwatch.de/impressum

 

 

 

 

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Christian Lindner

Sehr geehrte Frau Stegemann ,

vielen Dank für Ihre Frage, mit der Sie ein komplexes Thema ansprechen.

Generell befürworte ich den Ansatz, die parlamentarisch-repräsentative Demokratie um Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide zu ergänzen. Insbesondere auf kommunaler Ebene sehe ich die Möglichkeit, häufiger als bisher auf Elemente der direkten Demokratie zurückzugreifen, da dort in der Regel über konkrete Fragen abgestimmt wird, die das Leben der Menschen vor Ort direkt betreffen. Auf Bundesebene ist dies schwieriger, zumal sich die Fragen meist nicht auf ein einfaches Ja oder Nein-Schema reduzieren lassen. Gleichwohl bin ich der Auffassung, dass bei Fragen der Souveränitätsübertragung im europäischen Raum Volksentscheide angemessen wären.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Lindner

 

http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37779--f245255.html#q245255

 

 

 

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Dr. Hans-Peter Uhl

Sehr geehrte Frau Stegemann,

es steht auf der Welt schon so viel geschrieben, dass wir nach Möglichkeit Buchstaben sparen sollten. Ich verweise zum Thema "direkte Demokratie" daher auf eine bereits verfügbare Erklärung von mir: www.uhl-csu.de

Ferner verweise ich auf folgende bedenkenswerte Erklärung des Bundestagspräsidenten: www.tagesspiegel.de

Mit freundlichen Grüßen
Uhl


http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-38015--f245259.html#q245259

 

 

 

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Annette Schavan

Sehr geehrte Frau Stegemann,

vielen Dank für Ihre Frage vom 25. Januar 2010.

Ich halte es für einen Irrtum zu glauben, bei Volksabstimmungen hätte der Einzelne mehr Einfluss. Tatsächlich würde nämlich die Bedeutung von Verbänden und Interessengruppen, die große Kampagnen organisieren können, wachsen. Engagierte Minderheiten erhielten großen Einfluss auf die Staatsgeschicke - ohne dafür dauerhaft in der Verantwortung zu stehen.

Ein Plebiszit bedeutet, auch hoch komplizierte Sachverhalte auf ein Ja oder Nein reduzieren zu müssen. Demgegenüber ist die Entscheidungsfindung im politisch-parlamentarischen Prozess auf einen möglichst gerechten Interessenausgleich sowie auf die Suche nach richtigen Kompromissen ausgerichtet. Plebiszite kennen keine Ausschussberatungen, Sachverständigenanhörungen und keine Beteiligung der Länder. Im Grundgesetz wurde nach den Erfahrungen aus der Weimarer Republik eine strikt repräsentative Demokratie verankert. Auch heute noch sprechen gravierende Gründe gegen eine Aufnahme plebiszitärer Elemente in das Grundgesetz.

Die Komplexität der Gesetzgebungsverfahren und ihre Vernetzung mit anderen Regelungsbereichen lassen in einer modernen pluralistischen Demokratie eine Ja-Nein-Alternative nicht zu. Gefordert ist ein Entscheidungs- und Gesetzgebungsverfahren, das auf ein hohes Maß von Kompromisssuche und -findung angelegt ist. Dafür ist das parlamentarische Verfahren mit seinen drei Lesungen und den Ausschussberatungen am besten geeignet.

Demagogie und Populismus wären bei Plebisziten Tür und Tor geöffnet. Die Emotionalisierung mancher Themen würde bewirken, dass sachfremde Erwägungen in die Entscheidungsprozesse einflössen. Es ginge nicht mehr um die Gesetzgebungsvorhaben an sich, sondern darum, die Regierung oder die Opposition allgemeinpolitisch abzustrafen. Plebiszite sind sehr stark momentanen Stimmungen unterworfen. Würde heute ein Kinderschänder einen grausamen Mord begehen, würde die Zustimmung zur Einführung der Todesstrafe sprunghaft ansteigen, kurzfristig aber wieder abnehmen, weil der unmittelbare emotionale Eindruck des Ereignisses verflogen wäre.

Der Minderheitenschutz wäre gefährdet, weil die abstimmenden Bürger nicht dem Gemeinwohl verpflichtet sind. Plebiszite geben darüber hinaus aktiven Minderheiten und gut organisierten Vertretern partikularer Interessen das Instrumentarium, ihre Macht auf Bundesebene stärker durchzusetzen. Plebiszite zögen unweigerlich die Schwächung föderaler Strukturen nach sich. Dem Bundesrat, der nicht lediglich eine Summe der Länder, sondern eine selbständige Einheit innerhalb unseres Systems ist, wäre die Möglichkeit der Mitgestaltung genommen. Damit ginge die ausgewogene Balance durch das Miteinander von Bundestag und Bundesrat verloren.

Die Einführung plebiszitärer Elemente würde das parlamentarische System nicht ergänzen, sondern grundlegend verändern. Das ausbalancierte Verhältnis der Verfassungsorgane müsste neu justiert werden. Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und auch das Bundesverfassungsgericht erlitten Einbußen in ihren Befugnissen, die anderweitig kompensiert werden müssten. Bisher bildet die Bundestagsmehrheit zusammen mit der Bundesregierung eine "Staatsleitung zur gesamten Hand". Meines Erachtens überwiegen die Argumente gegen Volksentscheide also erheblich.

Seien Sie herzlich und mit guten Wünschen gegrüßt.

Ihre Annette Schavan



http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37921--f245256.html#q245256
************************************************ 

Dr. Gysi

Sehr geehrte Frau Stegemann,

seit Jahren treten meine Partei und ich dafür ein, in das Grundgesetz die Zulässigkeit von Volksentscheiden endlich aufzunehmen. Neben der repräsentativen Demokratie brauchen wir dringend auch die unmittelbare Demokratie. Man könnte auch Sicherungen einbauen, z. B. dergestalt, dass das Bundesverfassungsgericht in einem kurzen Verfahren zu bestätigen hat, dass sowohl die Antwort Ja als auch die Antwort Nein grundgesetzgemäß sein. Dann sind bestimmte Fragen gar nicht zu fürchten. Leider gibt es insbesondere durch die Union immer wieder eine Abwehr gegen die Zulässigkeit von Volksentscheiden auf Bundesebene.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi


http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37621--f244926.html#q244926

Mechthild Dyckmans

Sehr geehrte Frau Stegemann,

vielen Dank für Ihre Email vom 21. Januar 2010, in welcher Sie nach meiner persönlichen Einstellung zu Volksentscheiden auf Bundesebene fragen.

Ich bekenne mich, ebenso wie meine Partei die FDP, zur repräsentativen Demokratie. Wir wollen diese aber um Elemente der direkten Demokratie bereichern. Der Bürger soll noch mehr Möglichkeiten bekommen, sich stärker an politischen Entscheidungen beteiligen zu können. Deshalb setzen wir uns für Bürgerentscheide, Bürgerbegehren und Bürgerbefragungen auch auf Landes- und Bundesebene ein.

Ob und wann eine Gesetzesinitiative gestartet wird, müssen wir mit unserem Koalitionspartner verhandeln.

Mit freundlichen Grüßen
Mechthild Dyckmans



http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37544--f244928.html#q244928

Andrea Nahles

Sehr geehrte Frau Stegemann,

ich habe in diesem Forum bereits mehrfach zu diesem Thema Stellung genommen. Über die Stichwortsuchfunktion können Sie diese Antworten finden und lesen. Beispielgebend verweise ich auf meine Antwort an Herrn Hähnchen vom 8. September 2009.

Darüber hinaus hat sich Sigmar Gabriel gerade für bundesweite Volksabstimmungen ausgesprochen. Er hat betont, dass Volksabstimmungen gut für die moderne Demokratie seien. Er sagte: "Ich jedenfalls habe keine Angst vor dem Volk." Das sehe ich genauso.

Beste Grüße
Andrea Nahles


http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37835--f244927.html#q244927

Hans-Christian Ströbele

Sehr geehrte Frau Stegemann.

Volksentscheide halte ich für richtig und notwendig. Auch das Grundgesetz sieht neben Wahlen ausdrücklich "Abstimmungen" zur Ausbübung der Staatsgewalt durch das Volk vor.
Die Grüne Partei und Fraktion sieht dies genauso.
Deshalb haben wir in den letzten Legislaturperioden immer wieder fertige Gesetzentwürfe zur Einführung von Volksentscheiden auf Bundesebene im Bundestag eingebracht.
Alle Initiativen sind letztlich an der starre Haltung der Union gescheitert.

Mit freundlichem Gruß
Ströbele



http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37994--f244929.html#q244929

Ilse Aigner MdB

Sehr geehrte Frau Stegemann,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Ich glaube nicht, dass die Einführung bundesweiter Volksentscheide der von Ihnen festgestellten Politikverdrossenheit entgegenwirken könnte. Das bestätigt mir die häufig geringe Wahlbeteiligung bei kommunalen Plebisziten jedes Mal aufs Neue. Und bitte bedenken Sie, dass es hier um zu regelende Sachverhalte geht, die häufig "nur" die Belange einer Gemeinde oder eines Kreises betreffen. Die Sachverhalte, über die im Falle von Plebisziten auf Bundesebene abgestimmt werden müsste, sind häufig ungleich komplizierter und können daher oftmals kaum auf einfache Ja/Nein-Fragestellungen herunter gebrochen werden. Hinzu kommt, dass ich nicht erkennen kann, wie sicher gestellt werden soll, dass rund 62 Mio. Wahlberechtigte in der Bundesrepublik in ausreichendem Maße mit Informationen über jede anstehende Entscheidung versorgt werden können, was in der Schweiz schon bei vergleichsweise geringen 5 Mio. Wahlberechtigten eine gewisse logistische Leistung ist. Und noch etwas gilt es zu bedenken: in einer entscheidenden Frage, nämlich die der Neuordnung des Bundesgebietes, müssen (Art. 29 GG) die Betroffenen ohnehin plebiszitär befragt werden. Da dies unter Rücksicht auf grundlegende Gegebenheiten der Menschen wie landsmannschaftliche Verbundenheit, kulturelle und geschichtliche Zusammenhänge sowie wirtschaftliche Zweckmäßigkeit zu erfolgen hat, sollte es m. E. auch auf der europäischen Ebene (obwohl EU und BRD völkerrechtlich verschiedene Gebilde sind) zu Plebisziten darüber kommen können, ob ein weiteres Land in die Gemeinschaft aufgenommen werden kann. Denn auch hier, für die Bürger der EU, werden im Falle des Beitritts eines neuen Staates u. U. solche grundlegenden Gegebenheiten berührt.

Mit freundlichen Grüßen
Ilse Aigner MdB

 

http://www.abgeordnetenwatch.de/frage-575-37446--f245257.html#q245257

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Kommentare: 16

  • JimdoPro
    #1

    der-aufstand (Mittwoch, 06 Mai 2009 19:36)

    Wir freuen uns auf eure Strümpfe :-)

    Euer Team vom AUFSTAND

  • #2

    Rößler (Dienstag, 12 Mai 2009 12:25)

    Hallo

    super Sache,ich werde dabei sein.
    Wir müssen alle zusammen aufstehen!

    Herzlichst
    Christina Rößler

  • JimdoPro
    #3

    der-aufstand (Dienstag, 12 Mai 2009 20:07)

    Christina, wir danken dir für deine Mithilfe :-)

    Du hast absolut recht, wir alle zusammen müßen aufstehen...das hier ist ein Anfang!!

    Liebe Grüße
    Mel vom TEAM DER AUFSTAND

  • #4

    Tamara (Sonntag, 17 Mai 2009 22:16)

    Hallo,

    bin durch wer-kennt-wen hierher gekommen und find super was ihr auf die Beine stellt!
    ! Bin dabei:-) Werd gleich morgen die Aktion und Eure HP verlinken und weiter empfehlen
    LG
    Tammi

  • JimdoPro
    #5

    der-aufstand (Montag, 18 Mai 2009 10:11)

    Vielen , vielen Dank Tamara!!

    es freut mich, das wir doch so viel Anklang finden.
    Dann scheint es doch , dass wir auf dem richtigen Weg sind :-)

    Wir weden uns auch deine Links anschauen , die du uns gesendet hast...mal sehen , was wir tun könne :-)

    Danke und liebe Grüße

    Mel vom TEAM DER AUFSTAND

  • #6

    Johann (Mittwoch, 27 Mai 2009 17:13)

    Wenn das Volk sich nichts leisten kann, kann die Wirtschaft nicht angekurbelt werden.

  • JimdoPro
    #7

    der-aufstand (Montag, 01 Juni 2009 15:58)

    Wir Bürger haben es in der Hand Johann.
    Jeden Tag können wir anfangen uns zu verändern.

    Liebe Grüße
    Mel vom DA-TEAM

  • #8

    Tobias Heberle (Sonntag, 05 Juli 2009 15:43)

    Gemeinsam sind wir stark! Ein Spruch, der sich in der Zukunft bewahrheiten wird!
    Ich finde eure Aktion super!
    Viel Erfolg und vielleicht auf eine gute Zusammenarbeit!
    Herzliche Grüße
    Tobi

  • #9

    Thomas Schweidler (Mittwoch, 22 Juli 2009 14:26)

    Super sache,ich bin dabei,darf den Text doch bestimmt in meine Gruppe Stop dem Kinderelend übernehmen????

    lg Thomas

  • JimdoPro
    #10

    der-aufstand (Mittwoch, 22 Juli 2009 23:46)

    Hallo Thomas, natürlich darfst du die Aktion in deiner Gruppe bekanntmachen.
    Je mehr Menschen sich daran beteiligen , um so besser.

    Schick mir doch bitte über das Kontaktformular den Link zu eurer Gruppe.

    Vielen Dank für dein Interesse :-)

    Mel vom Team DER AUFSTAND

  • #11

    cammino (Dienstag, 28 Juli 2009 16:08)

    Vielleicht hab ich ja Tomaten auf den Augen, dann sorry ;-), ansonsten: steht schon ein Tag fest?

    Danke für Auskunft und gute Idee

  • #12

    cammino (Dienstag, 28 Juli 2009 16:16)

    Hab's gerade im Forum gefunden. 7. September. Dann schreibe ich mir jetzt einen Wolf. Links folgen.

  • #13

    Thorsten (Donnerstag, 20 August 2009 18:16)

    Ok und was hat das für einen Sinn? In Berlin werdet ihr müde belächelt mit eurer handvoll Strümpfen und weiter gehts das Tagesgeschäft

  • #14

    Rosinchen (Freitag, 25 September 2009 00:42)

    Flugblätter im Wahlkeis 247 ca 3000 stück von "MD" und 500 Aktionskarten von "OMNIBUS" verteilt!
    .....
    @Thorsten
    "Kleinvieh macht auch Mist" sagt man!
    wer nicht wagt ,der nicht gewinnt!
    ....
    lg Rosi

  • #15

    Rosinchen (Sonntag, 04 Oktober 2009 00:20)

    Aktion kam gut an wie ich lesen konnte,schade,dass ich nicht dabei sein konnte! wir machen weiter....

  • #16

    Paul (Sonntag, 04 Oktober 2009 03:40)

    Hallo Mel, hallo Mona,

    es freut mich, dass die Aktion erfolgreich gelaufen ist und wir ein kleines Stück dazu beitragen konnten :-),

    dat Schmiede-Team :-)

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